Die Thora des Maschiach

27. Juli 2016 geschrieben von   Freigegeben in Essays

ב"ה

Jeschua HaMelech HaMaschiach lehrt im Einklang mit der Thora (Dwarim 6,4-5 und Wajikra 19,18), dass es ein oberstes Gebot gibt: Den Namen des Ewigen zu heiligen und das Gebot der Liebe gegenüber HASCHEM und dem Menschen:

Markus 12,28-30

„28 Und es trat zu ihm der Schriftgelehrten einer, der ihnen zugehört hatte, wie sie sich miteinander befragten, und sah, dass er ihnen fein geantwortet hatte, und fragte ihn: Welches ist das vornehmste Gebot vor allen? 29 Jesus aber antwortete ihm: Das vornehmste Gebot vor allen Geboten ist das: "Höre Israel, der Ewige, unser Gott, der Ewige ist einer; 30 und du sollst Ewigen, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von ganzem Gemüte und von allen deinen Kräften." Das ist das vornehmste Gebot. 31 Und das andere ist ihm gleich: "Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst." Es ist kein anderes Gebot größer denn diese."

Weiterhin lehrt der Herr Jeschua, dass der Ewige den Menschen sogar schwere Verirrungen und Sünden gegenüber dem Himmlischen Vater und gegenüber dem Sohn Gottes vergeben wird:

Matthäus 12,31-32

„31 Darum sage ich euch: Alle Sünde und Lästerung wird den Menschen vergeben; aber die Lästerung wider den Geist wird den Menschen nicht vergeben. 32 Und wer etwas redet wider des Menschen Sohn, dem wird es vergeben; aber wer etwas redet wider den Heiligen Geist, dem wird's nicht vergeben, weder in dieser noch in jener Welt. „

Es ist bemerkenswert, dass die Monotheisten gegenüber den Menschen, die sich in die Trinität verirren, sehr viel gelassener sind, wenn es um das Seelenheil geht, als umgekehrt. Laut dem trinitarischen Dogma, wird jeder in der Hölle brennen, der nicht glaubt, dass Jesus Gott ist, chalila (übrigens – das Volk Israel nicht). Dabei wird gerade die Lehre von der Nächstenliebe und der Vergebung Gottes konsequent ignoriert. Warum? Darauf können nur die Trinitarier selbst antworten. Uns, den Monotheisten und Kindern Abrahams bleibt die Aufgabe, sich auf die Hetze und die Beschimpfungen nicht einzulassen und uns schon gar nicht auf dieselbe unwürdige Ebene verführen zu lassen.

Denn das lehrt der Maschiach:

Matthäus 5,43-45

„43 Ihr habt gehört, dass gesagt ist: ‚Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen.' 44 Ich aber sage euch: Liebet eure Feinde; segnet, die euch fluchen; tut wohl denen, die euch hassen; bittet für die, so euch beleidigen und verfolgen, 45 auf dass ihr Kinder seid eures Vater im Himmel; denn Er lässt Seine Sonne aufgehen über die Bösen und über die Guten und lässt regnen über Gerechte und Ungerechte."

Die Verdammung von Menschen, weil sie in ihrer Suche nach dem Göttlichen verirren, entspricht nicht dem Willen des Ewigen, gelobt sei Er. Das hat unser Vater Abraham, der erste und größte Evangelist aller Zeiten, nicht getan und wurde zum Vater des Glaubens an den Einen Gott. Im Gegenteil – Abraham kam in ein fremdes Land, dass ihm HASCHEM verheißen hatte, errichtete Altäre für den Himmlischen Vater und lud Menschen ein, mit ihm gemeinsam zu speisen und über Gott zu reden. An keiner Stelle lesen wir in der Heiligen Schrift, dass der Erzvater einen Menschen wegen seines Glaubens (und das waren allesamt Götzendiener) verfluchte oder verdammte. Sein Leben war das beste Zeugnis für die Wirklichkeit des Einen Gottes und seine Früchte des Glaubens waren Menschen, die sich seinem Haushalt anschlossen. Und so hat HASCHEM entschieden, dass jeder, der sich dem Glauben Abrahams anschließt, auch Kind Abrahams genannt wird. Wir alle sind seine Früchte, wenn wir seine Lehre im Herzen bewahren und mit dem Mund bekennen.

Und das lehrt der Maschiach:

Matthäus 7,16

„An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen."

Die falschen Lehrer und Propheten lehren etwas Anderes als Abraham und Jeschua. Die Verdammung von Menschen, denen Jeschua Vergebung zusagt hat – das sind „Dornen und Disteln", diese Frucht bringt der Baum des Lebens nicht. Eben daran erkennen wir die falsche Lehre: Nicht die Liebe und die Vergebung und die Freiheit in Gott sind im Mittelpunkt, sondern der Hass, die Unvergebenheit und die Unterwerfung unter ein Dogma, das kein Mensch mit gesundem Menschenverstand und Selbstachtung annehmen will, chalila. Denn nichts Anderes wollen sie: Macht über andere Menschen.

So bleiben wir in Geduld und Ausharren und schauen der Wiederkunft des Herr Jeschua entgegen. Lasst uns standhaft den Einen Gott, den Heiligen Israel bekennen sowie im Gottesdienst und im privaten Gebet glühen, so wie Israel all die Jahrhunderte der Verfolgung es uns vorgelebt hat. Stehen wir einander bei mit Wort und Tat und stützen wir die Schwachen und die Bedürftigen dieser Welt nach unserem Vermögen, wie HASCHEM es geboten hat.

Tehillim 90,17

Und es sei die Huld des Herrn unseres Gottes über uns, und das Werk unserer Hände fördre bei uns, und das Werk unserer Hände, fördre es.

 
 
 
 
 
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