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Geliebt und verachtet

18. März 2012 geschrieben von   Freigegeben in Mein Kleiner Schatz

ב"ה

Geliebt und Weise ist, der von den Altvorderen das Fragen lernt, denn dadurch fördert er das Kommen des Himmelreichs.

שַׁאֲלוּ וְיִנָּתֵן לָכֶם דִּרְשׁוּ וְתִמְצָאוּ דִּפְקוּ וְיִפָּתַח לָכֶם׃

Bittet [שַׁאֲלוּSCHA’ALU], und es wird euch gegeben werden; sucht, und ihr werdet finden; klopft an, und es wird euch geöffnet werden! (Matitjahu 7,7)

 

Verachtet und dumm ist, der das Lernen der Überlieferung verhindert, denn damit verstößt er das Reich der Himmel.

וּמִימֵי יוֹחָנָן הַמְטַבֵּל עַד-הֵנָּה מַלְכוּת הַשָּׁמַיִם נִתְפְּשָׂה בְחָזְקָה וּזְרֹעֵי-כֹחַ יַחֲזִיקוּ בָהּ׃

Aber von den Tagen Jochanans HaMetabel an bis jetzt wird dem Reich der Himmel Gewalt angetan, und Gewalttuende reißen es an sich. (Matitjahu 11,12)

Midrasch Tehillim 2,10

Vers 8.Verlange von Mir und Ich gebe Völker dir zum Eigentum und dir zum Besitze Enden der Erde.

Wenn Völker, so sind sie bereits dein Eigentum, und wenn Enden der Erde, so sind sie bereits dein Besitz. Nach R. Jochanan sprach der Heilige, gelobt sei Er, zu drei Gerechten: Verlange (שאלSCHE’AL)! Nämlich zu Schlomo, Achas und zum König Maschiach.[1] Von Schlomo heißt es: „In Gibeon erschien der Ewige dem Schlomo im Träume der Nacht und G-tt sprach: Verlange, was Ich dir geben soll“ (1. Mlachim 3,5). Von Achas heißt es: „Verlange für dich ein Zeichen von dem Ewigen, deinem G-tt“ (Jeschajahu 7,11). Und warum hieß er Achas (ACHAS אחז)? Weil er Ihn verhinderte, das Gute der Welt zu bringen. Oder es hieß deshalb so, weil er die Versammlungs- und Lehrhäuser verhinderte, sich mit der Thora zu beschäftigen. Von König Maschiach heißt es: Verlange von Mir und Ich gebe Völker dir zum Eigentum. R. Samuel bar Nachmani hat gesagt: Wir können noch zwei (Beispiele) aus der Agada lernen, nämlich Abraham und Jakow. Von Abraham heißt es: „Was soll Ich dir geben“ (Bereschit 15,2)? Daraus geht hervor, dass G-tt zu ihm sprach: Verlange! Von Jakow heißt es: „Wenn G-tt mit mir sein wird…… und alles, was Du mir gibst, will ich verzehnten“ (dort 28, 20.22). Daraus geht hervor, dass Er zu ihm gesprochen hatte: Verlange! Und so heißt es: „Leben verlangte er von Dir, Du gabst es ihm“ (Tehillim 21,5). Und was verlangte er? Er verlangte, dass die Israeliten leben und immer bestehen möchten.

[1]S. Bereschit Rabba Par. 44.