"Nehmt Worte mit euch"

18. Juli 2016 geschrieben von   Freigegeben in Mein Kleiner Schatz

ב"ה

Hoschea 14,3: „Nehmet mit euch Worte, und kehret zum Ewigen um, sprechet zu Ihm: Vergib alle Schuld und hole hervor das Gute, dass wir mit unseren Lippen die (gelobten) Farren zahlen."
Das meint Jeschua HaMelech HaMaschiach in Jochanan 14,13-14: „13. Und was ihr bitten werdet in meinem Namen, das will ich tun, auf dass der Vater geehrt werde in dem Sohne. 14. Was ihr bitten werdet in meinem Namen, das will ich tun".

Dazu der Midrasch Schemot Rabba 21,10:

Rabbi Nehorai trug vor: Wenn eine Israelitin durchs Meer ging, ihren Sohn an ihrer Hand führte und dieser weinte, da streckte sie nur ihre Hand aus und zog einen Apfel oder einen Granatapfel aus dem Meere, und sie gab ihn ihm, wie es Heißt (Tehillim 106,9): „Er ließ sie durch die Fluten gehen, wie durch die Wüste." Sowie ihnen in der Wüste nichts fehlte, so fehlte ihnen auch in den Fluten (Meerestiefen) nichts. Das ist es auch, was Mosche zu ihnen sagte (Dwarim 2,7): „In den vierzig Jahren war der Ewige, Dein Gott, mit dir, und es hat dir an nicht gefehlt." Sie hatten keinen Mangel, sondern sie brauchten etwas nur zu erwähnen und es wurde ihnen erschaffen. Selbst das, sagte Rabbi Schimon, was sie nicht entbehrten, sondern was einer in seinem Herzen nur dachte, geschah, wie es heißt (Tehillim 78,18): „Sie versuchten Gott in ihrem Herzen, Nahrung für sich zu verlangen." Oder: „Es hat dir an nichts gefehlt" d.i. es fehlte nichts weiter in der Welt, als die TSCHUWA, die Umkehr, wie es heißt (Hoschea 14,3): „Nehmt Worte mit euch und kehrt zum Ewigen zurück."

 

Und das sind die drei neuen Dinge, die in der Welt noch fehlten und die Jeschua HaMelech HaMaschiach uns lehrte:

1. Die „Große Liebe" – אהבה רבה

2. Ehrfurcht aus „Großer Liebe" – יראה מאהבה רבה

3. Die Umkehr aus Großer Liebe תשובה מאהבה רבה -

Wie Jeschua sagte (Jochanan 14,34): „Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebet, wie ich euch geliebt habe, auf dass auch ihr einander liebhabet." Das Gebot der Nächstenliebe selbst ist aber nicht neu, denn es steht geschrieben (Wajikra 19,18): „Und du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst". Was ist also neu an Jeschuas Gebot?

Die Tradition lehrt, dass die „Große Liebe" darin besteht, dass man bereit ist, sein Leben hinzugeben für den Nächsten, wie es heißt (Jochanan 15,13): „Niemand hat größere Liebe אהבה רבה AHAVA RABBA denn die, dass er sein Leben lässt für seine Freunde." Dieses höchste Grad an Liebe, die „Große Liebe" AHAVA RABBA אהבה רבה hatte Mosche Rabbenu in seiner Fürbitte für das Volk erwiesen, als er sagte (Schemot 32,32): „Nun denn, dass Du ihre Sünde vergebest! Wo aber nicht, lösche mich doch aus Deinem Buche, das Du geschrieben." Doch dieses Hohe Grad an Liebe behielt er nicht durchgehend. Und so wird vom Maschiach erwartet, dass der Maschiach noch größer Lehrer, Rabbi, sein sollte in seiner „Großen Liebe" als Mosche Rabbenu, weil er beständig darin wandeln wird. Die Macht der Großen Liebe besteht darin, dass der Ewige, gelobt sei Er, auf die Fürbitte des Maschiach nicht „allein" die Sünden vergibt, sondern auch den bösen Trieb in demjenigen vernichtet, für den der Maschiach betet. Seine Liebe ist stärker als die Sünde und der Tot selbst. Und das sagt der Maschiach: „Ihr heißet mich Rabbi und Herr und saget recht daran, denn ich bin es auch" – wahrhaftig הוא אדנינו, מורינו ורבינו HU ADONENU MORENU WE-RABBENU er ist unser Herr, Lehrer und Rabbi.

Der Ewige, g.s.E., erkennt in jedem Menschen die „Umkehr aus Ehrfurcht aus Großer Liebe" an, der daran glaubt in und bekennt, dass der Ewige Israels der eine und wahre Gott ist und Jeschua HaMaschiach derjenige ist, den Er gesandt hat (Jochanan 17,3; Römer 10,9-13) und daraufhin die TWILA die rituelle Waschung des Neuen Bundes gemäß der Lehre von Mosche Rabbenu und Jeschua HaMelech HaMaschiach macht. Daraufhin sind diesem Menschen die Sünden vergeben und der böse Trieb ist in ihm vernichtet und er es wahrhaftig eine neue Schöpfung. Und es gibt noch viel mehr, was unsere Tradition über die „Große Liebe" sagt, aber der Platz reicht hier nicht.

Lasst uns treu blieben gegenüber dem bleiben, dessen Name „Amen" ist und nehmen wir die Worte des Bekenntnisses zu ihm mit uns, wie es in Jochanan 17,3 heißt: „Das ist aber das ewige Leben, dass sie dich, der Du allein wahrer Gott bist, und den Du gesandt hast, Jeschua HaMaschiach, erkennen".

Und alle, die in Israel eingepfropft sind, sprechen mit Jeschua HaMaschiach und ganz Israel zusammen:

שמע ישראל ה' אלקינו ה' אחד

„Höre Israel, der Ewige ist unser Gott, der Ewiger ist Einer."

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