Midrasch Tehillim zur Parascha Bereschit, Teil 1

05. April 2012 geschrieben von   Freigegeben in Bereschit Tehillim

ב"ה

וְאַתָּה קָדוֹשׁ יוֹשֵׁב תְּהִלּוֹת יִשְֹרָאֵל

Und Du, Heiliger, thronst über den Lobgesängen Israels

Tehillim 22,4

„Im Anfang schuf G-tt die Himmel und die Erde“ (Bereschit 1,1).

Midrasch Tehillim 86,3
Vers 8. Niemand ist Dir gleich unter den Göttern, Ewiger, und nichts gleicht Deinen Werken.
Wenn ein König von Fleisch und Blut einen Palast baut, so baut er zuerst die Unteren und hernach die Oberen, aber der Heilige, gelobt sei Er, verfährt nicht so, sondern Er machte zuerst die Oberen und hernach die Unteren, wie es heißt: „Im Anfang schuf G-tt die Himmel und die Erde“ (Bereschit 1,1)[1]. Das Gebilde von Fleisch und Blut macht nicht wieder ein Gebilde, aber das Gebilde des Heiligen, gelobt sei Er, macht wieder ein Gebilde, wie es heißt: „Es sollen wimmeln die Wasser vom Gewimmel mit lebendiger Seele“ (dort V. 20). Der Mensch ist das Gebilde des Heiligen, gelobt sei Er, und macht ein Gebilde; ebenso Himmel und Erde sind das Gebilde des Heiligen, gelobt sei Er, wie es heißt: „Dies ist die Entstehung der Himmel und der Erde, da sie geschaffen wurden“ (dort 2,4). Das wollen die Worte sagen: Niemand ist Dir gleich unter den Göttern, Ewiger, und nichts gleicht Deinen Werken.

„Und G-tt sprach: Es werde Licht! und es ward Licht“ (Bereschit 1,3).

Midrasch Tehillim 27,1
Vers 1. Von David. Der Ewige ist mein Licht und mein Erlöser, vor wem soll ich mich fürchten?
Das ist, was die Schrift sagt: „Und es wird das Licht Israels zum Feuer und sein Heiliger zu Flamme“ (Jeschajahu 10,17). Gewöhnlich wenn ein Mensch eine Leuchte in sein Palast bringt, kann er vielleicht sagen: Der und der, weil er mein Freund ist, darf sich ihrer zum Leuchten bedienen, der und der aber, weil er mein Feind ist, darf sich ihrer nicht zum Leuchten bedienen? Alle bedienen sich vielmehr ihrer zum Leuchten. Der Heilige, gelobt sei Er, jedoch ist nicht so, Er hat das Licht erschaffen und die Frevler sehen es nicht in der künftigen Welt, wie es heißt: „Das Licht der Gerechten brennt fröhlich, aber die Leuchte der Frevler erlischt“ (Mischle 13,9); desgleichen: „Und G-tt sah das Licht, dass es gut war, und G-tt schied zwischen Licht und Finsternis“ (Bereschit 1,4).[2]

R. Jehuda im Namen des R. Simon hat gesagt: Er schied es für sich selbst ab.[3] Gleich einem Könige, der eine schöne Münze (Mine) sah und sprach: Diese ist mein (d. i. diese behalte ich für mich selbst). So auch, als der Heilige, gelobt sei Er, Seine Welt erschuf und das große Licht erschuf, sprach Er: Kein Geschöpf kann sich desselben bedienen, sondern nur Ich. So heißt es auch: „Und das Licht wohnt bei Ihm“ (Daniel 2,22).

R. Abin HaLevi hat gesagt: der Heilige, gelobt sei Er, nahm es und hüllte sich darein wie in einen Gebetsmantel (Tallit) und ließ durch dasselbe Seine Welt erstrahlen. Das ist, was geschrieben steht: „Er hüllt sich in Licht wie in ein Gewand“ (Tehillim 104,2).

Unsere Rabannan haben gesagt: Er schied es für die Gerechten in der künftigen Welt ab. Gleich einem König, der eine schöne Münze hatte und sprach: Diese soll meinem Sohne gehören. So heißt es: „Licht ist ausgesät dem Gerechten“ (Tehillim 97,11). David sprach vor dem Heiligen gelobt sei Er: Herr der Welt! wann wird jenes Licht kommen? Er antwortete ihm: sobald das Ende da ist und Jeruschalajim wieder erbaut sein wird, werde Ich es bringen, wie es heißt: „Auf, Mein Licht! Denn dein Licht kommt“ (Jeschajahu 60,5). Aber den Völkern der Welt wird das Licht zur Finsternis werden, wie es heißt: „Und es wird das Licht Israels zum Feuer und sein Heiliger zu Flamme und verzehrt und frisst seine Dornen und Disteln“ (Jeschajahu 10,17). Was heißt: „שיתו ושמירו, seine Dornen und Disteln“? Das sind die Verzärtelten unter ihnen. David sprach zu G-tt: „Leuchte uns von jenem Lichte, denn es heißt: „G-tt ist der Ewige und Er leuchtet uns“ (Tehillim 118,27). Er antwortete ihm: Bei deinen Leben! Ich werde den Israeliten Licht und den Völkern der Welt Finsternis bringen, wie es heißt: „Denn siehe, Finsternis bedeckte die Erde und Wolkendüster die Völker, doch über dir wird der Ewige strahlen“ (Jeschajahu 60,2). Und solltest du dich darüber wundern, so hat der Heilige, gelobt sei Er, bereits etwas dem Ähnliches in dieser Welt gezeigt, denn es heißt: „Und es ward eine dichte Finsternis über das Land Ägypten drei Tage… aber bei allen Kindern Israel war Licht in ihren Wohnsitzen“ (Schemot 10,22.23). Und so findest du auch, als die Ägypter den Israeliten nachsetzten, wie heißt es da? „Und es war Wolke und Finsternis“ (dort 14,20). Wenn es „Wolke (ענן)“ heißt, warum noch „Finsternis (חשך)“, und wenn es„Finsternis“ heißt, warum heißt es noch „Wolke“? R. Hoschaja hat gesagt: Es waren zwei Gesichter, das Gesicht des Lichtes für die Israeliten und das Gesicht der Finsternis für die Ägypter. Daher sprach David:Dieses Licht besinge ich, wie es heißt: Von David. Der Ewige ist mein Licht und mein Erlöser.

7 Und G-tt machte die Ausdehnung und schied die Wasser, welche unterhalb der Ausdehnung, von den Wassern, die oberhalb der Ausdehnung sind. Und es ward also. 8 Und G-tt nannte die Ausdehnung Himmel. Und es ward Abend und es ward Morgen: zweiter Tag“ (Bereschit 1,7-8).

Midrasch Tehillim 19,4
Vers 2. Eine weitere Auslegung: Die Himmel erzählen die Ehre G-ttes. Das ist, was die Schrift sagt: „Wer zählt die Wolken mit Weisheit und wer lagert des Himmels Schlauche“ (Jiob 38, 37)?

R. Schmu’el bar Abba hat gesagt: Ich kenne die Wege (Strassen) der Veste wie die Strassen von Nehardea.[4] Ist denn Samuel zur Veste emporgestiegen? Allein dadurch, dass er sich mit der Weisheit der Thora beschäftigte, lernte er was in den Wolken sei.

R. Hosaja hat gesagt: Sowie ein Zwischenraum zwischen den oberen Wassern und der Veste.[5] R. Pinchas HaKohen bar Chama hat gesagt: Dafür gibt es eine volle Schriftstelle, nämlich: „Und G-tt machte die Veste und schied zwischen den Wassern unterhalb der Veste und zwischen den Wassern oberhalb der Veste“ (Bereschit 1,7). Die auf der Veste sind, heißt es nicht, sonder: „Die oberhalb der Veste sind.“ Die oberen Himmel hängen in der Luft, und aus der Ausschwitzung der oberen Wasser strömt der Regen herab, wie es heißt: „Er tränkt die Berge aus Seinen Höhen“ (Tehillim 104,13). Ist denn R. Hosaja zur Veste emporgestiegen? Allein dadurch, dass er sich mit der Weisheit der Thora beschäftigte, lernte er, was an der Veste sei.

„Und G-tt machte die zwei großen Lichter: das große Licht zur Beherrschung des Tages, und das kleine Licht zur Beherrschung der Nacht, und die Sterne“ (Bereschit 1,16).

Midrasch Tehillim 18,28
Vers 36.
וַתִּתֶּן-לִי מָגֵן יִשְׁעֶךָ „Und Du gibst mir den Schild Deiner Erlösung“ d. i. die Stärke, וִימִינְךָ תִסְעָדֵנִי „und Deine Rechte stützt mich“ d. i. die Thora, die mit der Rechten gegeben worden ist; וְעַנְוָתְךָ תַרְבֵּנִי „und Deine Bescheidendheit macht mich groß“ d. i. die Demut. Das lehrt, dass alle drei bei David sich vorfanden.

Eine weitere Auslegung: וַתִּתֶּן-לִי מָגֵן יִשְׁעֶךָ וִימִינְךָ תִסְעָדֵנִי וְעַנְוָתְךָ תַרְבֵּנִי „Und Du gibst mir den Schild Deiner Erlösung und Deine Rechte stützet mich und Deine Bescheidenheit macht mich groß“. Drei Dinge sind der Welt als Geschenk verlieben worden: die Thora, der Regen und die Lichter; die Thora, wie es heißt: „Und Er gab Mosche, als er mit ihm ausgeredet … die zwei Tafeln des Zeugnisses“ (Schemot 31,18); der Regen, wie es heißt: „Und ich werde euch Regen geben zur rechten Zeit“ (Wajikra 26,4); die Lichter, wie es heißt: „Und es gab sie G-tt an die Veste des Himmels“ (Bereschit 1,17).[6] R. Seira im Namen des R. Schim'on ben Lakisch zählt noch den Frieden hinzu, wie es heißt: „Und Ich gebe Frieden auf die Erde“ (Wajikra 26,6); die Rabannan zählen noch die Vergeltung hinzu, wie es heißt: „Und ich vollführe meine Vergeltung in Edom“ (Jecheskel 25,14); R. Jehoschua zählt noch die Erlösung [ישועה JESCHUA] hinzu, wie es heißt: וַתִּתֶּן-לִי מָגֵן יִשְׁעֶךָ „Und Du gibst mir den Schild Deiner Erlösung“. In wessen Verdienste kommt die Erlösung? Im Verdienste der Thora, die mit der Rechten gegeben worden ist, wie es heißt: „Aus Seiner Rechten feurige Thora ihnen“ (Dwarim 33,2). Nach den Rabbanan kommt sie auch in Folge der Bescheidenheit, wie es heißt: וְעַנְוָתְךָ תַרְבֵּנִי „Deine Bescheidendheit macht mich groß.“

„Und G-tt sprach: Lasset uns Adam machen in unserem Bilde, nach unserem Gleichnis; und sie sollen herrschen über die Fische des Meeres und über das Gevögel des Himmels und über das Vieh und über die ganze Erde und über alles Gewürm, das sich auf der Erde regt“ (Bereschit 1,26).

Midrasch Tehillim 8,2
Vers 2. Ewiger, unser Herr, wie herrlich ist Dein Name auf der ganzen Erde.Rabbi hat gesagt: Wir finden, dass bei drei Gelegenheiten (an drei Stellen) die Engel mit dem Heiligen, gelobt sei Er, rechteten (Einspruch erhoben), bei dem ersten Menschen [ADAM KADMON], bei der Gesetzgebung und bei der Wohnung (dem Stiftszelle).

Bei Adam. Als der Heilige, gelobt sei Er, Adam erschaffen wollte, beriet Er sich mit den Engeln. Er sprach zu ihnen: „Wir wollen Adam machen“ (Bereschit 1,26). Da entgegneten sie ihm: „Was ist der Mensch, dass du sein gedenkest“ (Tehillim 8,5)? Morgen, antwortete Er, werdet ihr seine Weisheit sehen. Er ließ alle wilden und zahmen Tiere und alle Vögel vor den Dienstengel zusammenkommen und begann zu fragen: Wie ist der Namen von diesem? Sie wussten es aber nicht. Da sprach Er zu ihnen: Wollt ihr seine Weisheit kennen? Ich werde ihn fragen, und er wird Mir ihre Namen sagen und alle mit Namen benennen. Was machte der Heilige, gelobt sei Er? Er ließ jegliche Gattung an dem Menschen vorüberziehen, wie es heißt: „Und der Ewige, G-tt, sammelte (ויצר) vom Erdboden alles Getier des Feldes“ (Bereschit 2,19). R. Acha hat gesagt: Heißt es nicht bereits: „Und G-tt machte (יעש) alles Getier der Erde“ (dort 1,25)? Was bedeutet ויצר? Allein dort steht ויעש [WAJA’AS] und hier steht: ויצר [WAJITZER]. Es hat den Sinn des Sichversammelns (Zusammenkommens), wie es heißt: „Wenn du gegen eine Stadt dich versammelst (תצור)“ (Dwarim 20,19). „Und er brachte (sie) zu Adam, um zu sehen, wie er sie nennen würde“ (Bereschit 2,19). Ist nicht alles vor dem Heiligen, gelobt sei Er, erschaut, warum heißt es: לראות, um zu sehen?“ Was bedeutet: לראות? „Um die Dienstengel die Weisheit Adams sehen zu lassen (להראות). „Und wie ist sein Name?“ Denn der Heilige, gelobt sei Er, hatte festgesetzt, dass er einem jeglichen Dinge einen Namen geben sollte. der Heilige, gelobt sei Er, fragte ihn: Und wie ist dein Name? Adam antwortete: Mir ziemt es, Adam (אדם) zu heißen, weil ich vom Erdboden geschaffen worden bin. Dann fragte Er ihn: Und wie ist Mein Name? Er antwortete: Dir ziemt es: Herr (אדני) zu heißen, denn du bist der Herr (אדני) über alles. Darum heißt es: „Ich, der Herr, ist Mein Namen“ (Jeschajahu 42,8), es ist Mein Name, mit dem Mich der erste Mensch benannt hat. Sofort sprach der Heilige, gelobt sei Er, zu den Dienstengeln: Sehet, wie (groß) seine Weisheit ist! Und ihr sprecht: „Was ist der Mensch, dass Du sein gedenkest?“

Ebenso war es bei der Gesetzgebung. Als der Heilige, gelobt sei Er, kam, um den Israeliten die Thora auf dem Sinai zu geben, fingen die Dienstengel an mit Ihm zu rechten. Sie sprachen: „Was ist der Mensch, dass Du sein gedenkest?“, „Ewiger, unser Herr, wie herrlich ist Dein Name auf der ganzen Erde! Du, dessen Majestät man über den Himmeln verkündet.“ Sie sprachen nämlich zu Ihm: Herr der Welt! Dir geziemt es, dass Du die Thora in den Himmeln gibst. Warum? Weil wir heilig und rein sind und sie heilig und rein ist, wir leben und Deine Thora ist ein Baum des Lebens. Besser ist, sie bleibt bei uns. Er antwortete ihnen: Es gehört sich nicht, dass sie bei den Oberen bestehet, denn es heißt: „Im Lande der Lebenden wird sie nicht gefunden“ (Jiob 28,13). – Gibt es denn oben ein Land? Wo aber besteht sie? Bei den Unteren, wie es heißt: „Ich habe das Land gemacht und den Menschen auf ihm geschaffen“ (Jeschajahu 45,12).

R. Nechemja im Namen des R. Jehuda sagt: Gleich einem Menschen, der einen Sohn hatte, dem ein Finger fehlte. Sein Vater ging, um ihn die Seidenspinnerei lehren zu lassen und alle Beschäftigung dieses Handwerks. Jenes Handwerk erforderte aber alle Finger. Nach einiger Zeit kam sein Vater zum Meister und sprach zu ihm: Warum lehrst du meinem Sohne dieses Handwerk nicht? Der Meister antwortete ihm: Dieses Handwerk erfordert alle Finger, deinem Sohne aber fehlt ein Finger, und du willst, dass ich ihm die Seidenspinnerei lehre? So sprach auch der Heilige, gelobt sei Er, Die Thora kann nicht bei euch bestehen, denn unter euch gibt es keine Fortpflanzung, keine Unreinheit, kein Sterben und keine Krankheit sondern ihr seid alle heilig, in der Thora heißt es aber: „So ein Mensch im Zelte stirbt…“ (Bemidbar 19,14); „Das sei das Gesetz für den Aussätzigen…“ (Wajikra 12,2); „So ein Weib Samen bringt…“ (dort 12,2); „so ein Weib den Blutfluss hat“ (dort 15,25); „das dürft ihr essen…“ (dort 11, 9); „das dürft ihr nicht essen…“ (dort V.5). Darum heißt es: „Im Lande der Lebenden wird sie nicht gefunden“ (Jiob 28,13). Und der Heilige, gelobt sei Er, übte Gnade und gab Mosche die Thora, als er geendet hatte, alle diese Worte mit den Engeln zu reden. Als nun Mosche hinaufstieg (auf den Berg Sinai) und nicht wieder herabkam, begingen die Israeliten jene Tat und die Tafeln wurden zerbrochen. Da freuten sich die Dienstengel und sprachen: Nun kehrt die Thora wieder zu uns zurück. Als aber Mosche hinaufstieg, um zum zweiten Male (die Thora) zu empfangen, sprachen die Dienstengel: Herr der Welt! haben sie dieselbe nicht gestern übertreten, denn Du hast in ihr geschrieben: „Du sollst keine fremden Götter haben neben Mir“ (Schemot 20,3)? An jedem Tage, entgegnete ihnen der Heilige, gelobt sei Er, seid ihr zwischen Mir und den Israeliten die Ankläger? Als ihr zu Abraham hinab stiegt, aßet ihr nicht Fleisch in der Milch, wie es heißt: „Und er nahm Rahm und Milch und das junge Rind….und sie aßen“ (Bereschit 18,8)? Wenn aber ein Kind von ihnen aus der Schule (eig. aus dem Hause seines Lehrers) kommt, und seine Mutter ihm ein Stück Brot, Fleisch und Käse zu essen reicht, so spricht es zu ihr: Heute hat mich mein Lehrer gelehrt: „Koche nicht ein Böcklein in der Milch seiner Mutter“ (Schemot 34,26). Da fanden sie keine Entgegnung. In dieser Stunde sprach der Heilige, gelobt sei Er, zu Mosche: „Schreibe dir auf diese Worte“ (dort V. 27), solange sie keine Entgegnung und Antwort haben. Als endlich der Heilige, gelobt sei Er, Seine Schechina auf der Wohnung ruhen lassen wollte, sprachen die Dienstengel vor Ihm: Herr der Welt! „was ist der Mensch, dass Du sein gedenkest?“

R. Jehuda im Namen des R. Aibu und R. Jehuda bar Rabbi Simon legen beide einen Vers aus: „Die Könige der Schaaren (ידודון ידודון)“ (Tehillim 68,13). Sie (die Dienstengel) warfen Zettel hin, wie es heißt: “Und über mein Volk warfen sie(ידו) das Los“ (Joel 4, 3). der Heilige, gelobt sei Er, sprach zu ihnen: Bei eurem Leben! Ich werde auch so tun. „Es deckt die Himmel Sein Glanz und Seines Lobes voll war die Erde“ (Chabakuk 3,3). Er sprach nämlich zu ihnen: Bei eurem Leben! Die Schechina ist bei Mir, wie es heißt: „Und seines Lobes voll ist die Erde.“ Die Dienstengel erwiderten: Die ist doch auch auf der Erde? Darauf sprach Er zu ihnen: Gleichwohl will ich dir beweisen, dass es so ist, denn es heißt: „Lobet den Ewigen aus dem Himmel“ (Tehillim 148, 1). „Seine Majestät ist auf der Erde und in den Himmeln (dort V. 13). Zuerst steht: „Auf der Erde“ und dann folgt erst: „In den Himmeln.“ Darum heißt es: „Ewiger, unser Herr, wie herrlich ist Dein Name auf der ganzen Erde, Du, dessen Majestät man über den Himmeln verkündet.“

„Und es ward also. Und G-tt sah alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut. Und es ward Abend und es ward Morgen: der sechste Tag“ (Bereschit 1,31).

Midrasch Tehillim 9,1
Vers 1.
Dem Sangmeister nach Mut Labben (על מות לבן). Das ist, was geschrieben steht: „Alles hat Er schön gemacht für seine Zeit, auch die Welt (העולם) hat Er ihnen ins Herz gelegt“ (Kohelet 3,11).

R. Berachja im Namen des R. Jonathan hat gesagt: Lies nicht: העולם, die Welt, sondern: העלם die Liebe zu den Kindern (אהבת עוללים) hat er in das Herz ihrer Väter gelegt. Gleich einem Könige, der zwei Söhne hatte, von denen der eine groß, der andere klein war, der große war geehrt, der kleine verachtet, trotzdem liebte er den kleinen mehr als den großen.          

Eine andere Auslegung: „Auch die Welt hat Er ihnen ins Herz gelegt.“ R. Jonathan hat gesagt: Das Verderben des Todesengels (מלאך המות) hat Er ihnen ins Herz gelegt.

Rab Barja ben Schmu’el im Namen Schmu’els hat gesagt: „Du G-tt sah an alles, was Er gemacht hatte und siehe, es war sehr gut (טוב מאד)“ (Gen. 1,31). Das geht auf den bösen Trieb (die Leidenschaft). Heißt denn der böse Trieb gut (טוב)? Allein es will lehren: Wenn der böse Trieb nicht wäre, so würde ein Mensch kein Weib nehmen und keine Kinder von ihr zeugen und die Welt würde nicht bestehen.            

Eine andere Möglichkeit: „Auch die Welt (גם את העולם).“ Es steht העלם geschrieben und das ו fehlt. (Das will sagen:) der Heilige, gelobt sei Er, hat Seinen Geschöpfen sowohl den Tag des Todes wie den Tag des Gerichts verborgen (העלים). David sprach: Herr der Welt! Weil Du mir ihn verborgen hast (שהעלמת), so stimme ich Dir ein Lied an: מות לבן למנצח עלd. i. weil Du mir verborgen hast (על העלמת) den Tag des Todes und den Tag des Gerichts.

„So wurden vollendet der Himmel und die Erde und all ihr Heer“ (Bereschit 2,1).

Midrasch Tehillim 18,26
Vers 32.
Denn wer ist G-tt außer dem Ewigen? Und wer ein Fels צור [ZUR] außer unserm G-tt?Und Hanna sprach: „Keiner ist heilig, wie der Ewige; denn niemand ist außer Dir und es gibt keinen Fels, wie unsern G-tt“ (1. Schmu’el 2,2).[7] Was heißt: „Denn niemand ist außer Dir (אין בלתך)“? Es gibt nichts, was Dich hinfällig macht (überdauert, אין לבלותך); denn Fleisch und Blut macht sein Händewerk (Subj.) hinfällig, aber der Heilige, gelobt sei Er, macht Sein Händewerk (Obj.) hinfällig.

„Und wer ist ein צור [Bildner], außer unserm G-tt.“ Hanna sagte: „Es gibt keinen צור, wie unsern G-tt“ (1. Schmue’l dort). Lies nicht so, sondern: אין ציר כאלהינו, es gibt keinen Bildner wie unsern G-tt. Der Bildner kann nicht im Finstern bilden, aber der Heilige, gelobt sei Er, bildet eine Gestalt im Finstern, wie es heißt: „Da ich gemacht wurde im Verborgenen, gewebt wurde in den Tiefen der Erde“ (Tehillim 139,5). Der Bildner kann eine Gestalt nicht im Wasser bilden, der Heilige, gelobt sei Er, aber bildet eine Gestalt im Wasser, wie es heißt: „Die Wasser sollen wimmeln vom Gewimmel lebender Wesen“ (Bereschit 1,20); der Bildner (Maler) kann nur durch viele Farbstoffe malen (bilden), durch Weiß, Schwarz, Grün und Roth und alle anderen, der Heilige, gelobt sei Er, aber bildet den Embryo durch einen weißen und durch einen roten Tropfen; der Bildner kann nur durch Schaffen (Arbeiten) bilden, der Heilige, gelobt sei Er, aber bildet durch das Wort, wie es heißt: „Und G-tt sprach: Es werde Licht“ (Bereschit 1,3); der Bildner kann die ganze Gestalt nicht auf einmal bilden, sondern nur nach und nach, der Heilige, gelobt sei Er, aber bildet die ganze Gestalt auf einmal, wie es heißt: „Der das Ganze bildet“ (Jirmejahu 10,16); die Gestalt des Bildners isst nicht, während er selbst isst, aber die Gestalt des Heiligen, gelobt sei Er, isst, während Er selbst nicht isst, und nicht nur das, Er speist auch die Geschöpfe; der Bildner stirbt, seine gestalt aber besteht fort, die Gestalt des Heiligen, gelobt sei Er, aber stirbt, während Er lebt und fortbesteht von Ewigkeit in alle Ewigkeiten; Fleisch und Blut lobt seine Gestalt (sein Werk), verkauft sie und erhält sich durch sie, der Heilige, gelobt sei Er, aber lobt seine Gestalt (Sein Werk) und Er erhält sie, wie es heißt: „Alle Augen schauen empor zu Dir und Du gibst ihnen ihre Speise zur rechten Zeit“ (Tehillim 145,15); Fleisch und Blut bildet zwar eine Gestalt, aber es kann nicht in sie Geist, Atem, innere Teile und Eingeweide hineinlegen, der Heilige, gelobt sei Er, aber bildet Gestalt in Gestalt, in dem Leibe seiner Mutter, und legt in sie Geist, Atem, innere Teile und Eingeweide. Das ist, was die Schrift sagt: „Es preise meine Seele den ewigen und all mein Inneres seinen heiligen Namen“ (Tehillim 103,1). Darum heißt es: Und wer ist ein Bildner außer unserm G-tt.

„Dies sind die Geschlechter des Himmels und der Erde, als sie geschaffen wurden, an dem Tage, da der Ewige G-tt Erde und Himmel machte“ (Bereschit 2,4).

Midrasch Tehillim 24,4
Eine andere Auslegung: Dem Ewigen ist die Erde und was sie Füllt. Das ist, was die Schrift sagt: „Du bist der Ewige allein, du hast gemacht die Himmel“ (Nechemija 9,6). Wann sind die Engel erschaffen worden?

R. Jochanan sagt: Am zweiten Tage, wie es heißt: “der da bälkt in Wassern seine Söller“ (Tehillim 104,3) und darauf folgt: „Er macht zu Seinen Engeln Winde“ (dort V. 4).

R. Simeon aber sagt: Am fünften Tage, wie es heißt: „Und Gevögel, das fliegt“ (Bereschit 1,20). „ועוף“ ist nach seinem Wortlaute, unter „יעפף“ aber sind die Engel zu verstehen. Und so heißt es: „Mit zweien flog er (עפףי)“ (Jeschajahu 6,2).

R. Luljani sagt: Alle stimmen darin überein, dass am ersten Tage die Engel nicht geschaffen wurden, damit die Ketzer nicht sagen sollten: Michael spannte von Osten her und Gabriel von Westen her aus und der Heilige, gelobt sei Er, maß in der Mitte, sondern der Heilige, gelobt sei Er, machte alles allein, wie es heißt: „Ich, der Ewige, vollführte alles, ausspannte Ich die Himmel allein, dehnte die Erde aus von Mir selbst“ (Jeschajahu 44,24).[8] Wer war bei Mir? Wer nahm mit Mir am Werke der Schöpfung Teil? David sprach vor dem Heiligen, gelobt sei Er,: Weil Du Himmel und Erde geschaffen hast, so nenne ich sie nach Deinem Namen: „Dem Ewigen ist die Erde und was sie füllt“.

23 Und Adam sprach: Diese ist nun Gebein von meinen Gebeinen und Fleisch von meinem Fleische; diese soll Ehefrau אשהheißen, denn vom Manne אישist diese genommen. 24 Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seiner Ehefrau anhangen, und sie werden ein Fleisch sein“ (Bereschit 2,23-24).

Midrasch Tehillim 59,2
Eine andere Auslegung: „Besser sind zwei als einer“ (Kohelet 4,9). Das ist, was die Schrift sagt: „Wer ein Frau gefunden, hat ein Gut gefunden“ (Mischle 18,22). Es heißt doch aber: „Auch fand ich bitterer als den Tod die Ehefrau“ (Kohelet 7,26)? Antwort: Ist die Ehefrau gut, so hat ihre Güte kein Ende, und ist die Ehefrau böse, so hat ihre Bosheit kein Ende. Das wollen die Worte sagen: „Wer eine Ehefrau gefunden, hat ein Gut gefunden“. Du findest: Vor der Erschaffung der Frau heißt es: „Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei“ (Bereschit 2,18), aber nach ihrer Erschaffung heißt es: „Und G-tt sah alles, was Er gemacht, und siehe, es war sehr gut“ (dort 1,31).[9] Das wollen die Worte sagen: „Wer ein Ehefrau gefunden, hat ein Gut gefunden.“

Unsere Rabannan haben gesagt: Wer keine Ehefrau hat, ist ohne Segen, ohne Leben, ohne Freude, ohne Hilfe, ohne ein Gut und ohne Frieden.[10] Ohne Segen, wie es heißt: „Und G-tt segnete sie“ (Bereschit 1,28), d. i. zu der Zeit, da sie zwei waren; ohne gutes Leben, wie es heißt: „Siehe (genieße) das Leben mit der Ehefrau“ (Kohelet 9,9); ohne Freude, wie es heißt: „Freue dich der Frau deiner Jugend“ (Mischle 5,18); ohne Hilfe, wie es heißt: „Ich will ihm eine Gehilfin machen ihm gegenüber“ (Bereschit 2,18); ohne ein Gut, wie es heißt: „Wer eine Ehefrau gefunden, hat ein Gut gefunden“ (Mischle 18,22); ohne Frieden, wie es heißt: „Und du weiß, dass Friede dein Zelt ist“ (Jiob 5,24); unter אוהל Zelt ist nichts anderes als die Ehefrau zu verstehen, wie es heißt: „Gehe, sage ihnen: Kehret um zu euren Zelten“ (Dwarim 5,27).[11] Manche sagen: Er (ein Unverheirateter) ist auch ohne Thora, wie es heißt: „Hätte ich keine Hilfe bei mir, so wäre das Heil (תושיה) von mir gestoßen“ (Jiob 6,13). Das wollen die Worte sagen: „Wer ein Frau gefunden, hat ein Gut gefunden.“       

Eine andere Auslegung: Ist die Ehefrau gut, so hat er ein Gut gefunden (מצא טוב), ist sie aber böse, so saugt sie alles Gut (ממצה הטובות כולן) aus seinem Hause auf und macht ihn arm. Wenn aber die Ehefrau gut ist, was sagt das die Schrift von ihm? „Eine tüchtige Ehefrau ist der Kranz ihres Herrn“ (Mischle 12,4), desgleichen: „Eine tüchtige Ehefrau, wer findet sie“ (dort 31,10)? Über sie heißt es: „Und Gnade erlangt er vom Ewigen“ (dort 18,22), desgleichen: „Vom Ewigen ist eine verständige Ehefrau“ (dort 19,14).

Komm und sieh, wie schwer die Ehe wiegt! Sowohl in der Thora, wie in den Propheten und in den Hagiographen verbindet der Heilige, gelobt sei Er, Seinen Namen mit der Ehe;[12] in der Thora heißt es: „Und es antwortete Laban und Bethuel und sprachen: „Vom Ewigen ist die Sache ausgegangen“ (Bereschit 24,50); in den Propheten heißt es: „Sein Vater aber und seine Mutter wussten nicht, dass es vom Ewigen war“ (Schoftim 14,4), und in den Hagiographen heißt es: „Und vom Ewigen ist eine verständige Ehefrau“ (Mischle 19,14). Daraus geht hervor, dass der Heilige, gelobt sei Er, Seinen Namen mit der Ehe verbunden hat.

„Und der Schlang sprach zur Frau: Mitnichten werdet ihr sterben!“, (Bereschit 3,4).

Midrasch Tehillim 75,2
Vers 5. Ich spreche zu den Prahlern: Prahlet nicht, und zu den Frevlern: Erhebet nicht das Horn.
R. Berachja im Namen des R. Levi hat gesagt: Es heißt: „Die Herrlichkeit des Ewigen sei für die Welt, es wird sich freuen der Ewige Seiner Werke“ (Tehillim 104,31).[13] In der Stunde, da der Heilige, gelobt sei Er, Seine Welt schuf, wie heißt  es da? „Und G-tt sah an alles, was Er gemacht hatte, und siehe da, es war sehr gut“ (Bereschit 1,31). Unter וירא, Er sah, ist nichts anderes als שמחה, Freude zu verstehen, wie es heißt: „Und Er wird dich sehen und sich in Seinem Herzen freuen“ (Schemot 4,14). Als Adam sündigte, zog Ich meine Schechina nach der Höhe zurück. Ich bin der G-tt der Welt (sprach Er) und habe keine Freude an der Welt, wenn man so sagen darf, und die Frevler sollen sich an der Welt freuen? „Es sei die Herrlichkeit des Ewigen für (diese) Welt (לעולם), es wird sich freuen der Ewige Seiner Werke in der künftigen Welt. Der Ewige hat sich gefreut (שמח), heißt es hier nicht, sondern: „er wird sich freuen“ (ישמח) nämlich in der künftigen Welt, in der Zukunft. Das wollen die Worte sagen: Ich sprach zu den Prahlern: Prahlet nicht!

Unsere Rabannan haben gesagt: Das geht auf Elischeba, die Tochter Aminadabs. Sie erlebte an einem Tage vier Freuden, sie sah ihren Schwager Mosche als König, ihren Gemahl Aharon als Hohenpriester, ihren Bruder Nachschon als Fürst (Nassi), Eleasar und Itamar als Stellvertreter des Hohenpriesters, und ihre Söhne gingen hinein (in das Allerheiligste), um zu opfern, und wurden verbrannt, wie es heißt : „und Feuer ging aus vor dem Ewigen“ (Wajikra 10,2), und darauf folgt: „Nach dem Tode der beiden Söhne Aharons“ (dort 16,1), ihre Freude wurde dadurch an demselben Tage in Trübsal umgewandelt. Die Gerechten freuen sich nicht in dieser Welt, aber die Frevler freuen sich. Das wollen die Worte sagen: Ich sprach zu den Prahlern: Prahlet nicht.

„Und Hewel brachte auch von den Erstlingen seiner Herde dar und von ihrem Fett. Und der Ewige war wohlwollend zu Hewel und zu seiner Darbringung“ (Bereschit 4,4).

Midrasch Tehillim 72,1
Vers 1. Von Schlomo. G-tt verleihe Deinen Richterspruch dem Könige und Deine Gerechtigkeit dem Königssöhne.
Das ist, was die Schrift sagt: „Saget von dem Gerechten, dass er gut ist, denn die Frucht ihrer Werke werden sie essen“ (Jeschajahu 3,10). R. Jehuda HaLevi im Namen des R. Schallum hat gesagt: Wer ist der, welcher Gerechter genannt wird? Das ist der Heilige, gelobt sei Er, wie es heißt: „Denn gerecht ist der Ewige, Gerechtigkeit liebt Er“ (Thillim 11,7) d. i. wenn wir Verdienste haben und wenn wir gute Werken besitzen, so gibt Er uns von dem Unsrigen, wenn aber nicht, so erweist Er uns Gerechtigkeit und Gnade von dem Seinigen. Gibt es wohl einen größeren Gerechten als diesen? Das wollen die Worte sagen: „Saget von dem Gerechten, dass Er gut ist.“

Eine andere Auslegung: „Saget von dem Gerechten, dass Er gut ist.“ R. Eibu hat gesagt: Als der Heilige, gelobt sei Er, Seine Welt erschuf, findest du, dass es bei jedem einzelnen Tagewerke heißt: „Und G-tt sah, dass es gut war (כי טוב)“, als Er aber Eein Werk vollendet hatte und ruhte, siehe, was steht da geschrieben? „Und G-tt sah an alles, was Er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut (טוב מאד)“ (Bereschit 1,31). R. Jose im Namen des R. Chanina hat gesagt: In der Stunde, da der Heilige, gelobt sei Er, den Mosche nach Ägypten  senden wollte, was sprach Mosche da? „Und sie werden zu mir sprechen: Welches ist Sein Name“ (Schemot 3,13)? Der Heilige, gelobt sei Er, sprach zu ihm: Du weißt Meinen Namen nicht, komm’, Ich werde ihn dir sagen: „Ich werde sein, der Ich sein werde (אהיה אשר אהיה),….Ehejeh (אהיה) sendet mich zu euch“ (dort V. 14). Du findest, dass dreimal das Wort אהיה steht. Der Heilige, gelobt sei Er, sprach nämlich: Mit Barmherzigkeit habe Ich meine Welt geschaffen, mit Barmherzigkeit werde Ich sie einst leiten, und mit Harmherzigkeit werde Ich einst nach Jeruschalajim zurückkehren, wie es heißt: „ich kehre zurück nach Jeruschalajim in Barmherzigkeit“ (Secharja 1,16). Als Mosche ging und das ihnen sagte, sprachen sie zu ihm: Was liegt uns ob über den Gerechten der Welt anderes zu sagen, als dass Er gut ist. Das wollen die Worte sagen: „Sprechet zu dem Gerechten, dass Er gut ist.“ Und auch David sagt: „Preiset den Ewigen, denn Er ist gut, denn ewiglich währt seine Gnade“ (Tehillim 106,1).

 

[1]Vergl. Bereschit Rabba Par. 12 und 7.
[2] S. Chagiga 12a.
[3] Bereschit Rabba Par. 3.
[4]Vergl. Berachot 58b
[5]Vergl. Bereschit Rabba par. 4.
[6]S. Beresch. Rabba Par. 6; Wajikra Rabba Par. 35 vergl. Schemot Rabba Par. 41.
[7]Vergl. Berachot 10a; Megilla 14a u. Midrasch Schmu’el Par. 5.
[8]Vergl. Bereschit Rabba Par.1.
[9]Vergl. Bereschit Rabba Par. 17.
[10]Vergl. Jebamot 62b.
[11]Vergl. Moed Katan 7b.
[12]Vergl. Bereschit Rabba Par. 68; Moed Katan 18b.
[13] Vergl. Wajikra Rabba Par. 20; Pesikta des Rab Kahana S. 171a ed. Buber.

 
 
 
 
 
Back to top