Midrasch Tehillim zur Parascha Wajera, Teil 2

06. Mai 2012 geschrieben von   Freigegeben in Wajera Tehillim

ב"ה

Midrasch Tehillim 5,7
Vers 5. Denn nicht ein G-tt, der Gefallen hat am Frevel, bist Du. D. i. denn Du hast nicht Gefallen an der Schuld der Welt, wie es heißt: „Dass Ich kein Wohlgefallen habe an dem Tode des Frevlers, sondern dass er zurückkehre von seinem Wege und lebe“ (Jecheskel 33,11). Er will, dass die Geschöpfe vor Ihm beten und Er wird sie aufnehmen.

R. Jizchak hat gesagt: Wir haben jetzt keinen Propheten und keinen Priester, kein Opfer und kein Heiligtum und keinen Altar, der uns Sühnung verschafft, sondern seit dem Tage, da das Heiligtum zerstört ist, ist in unseren Händen nur das Gebet verblieben, darum Ewiger, höre, Ewiger, vergib. So heißt es: „Und Meine Augen und Mein Herz werden dort sein alle Tage“ (1. Mlachim 9,3); desgleichen: „Winde dich und brich in Klagen aus, Tochter Zion, gleich der Gebärerin; denn nun wirst du ausziehen von der Stadt und wohnen auf dem Felde“ (Micha 4,10). Seine Schechina ist nicht von ihr (der Tochter Zion) gewichen.

„Nicht weilt bei Dir das Böse.“ Es ist ja kein Ding bei Ihm, sondern alles ist auf der Erde, weder Feuer noch Hagel ist bei Ihm, wenn aber geschrieben steht: „Und der Ewige ließ regnen auf Sodom und auf Gomorra Schwefel und Feuer“ (Bereschit 19,24), so bedeutet das: der Heilige, gelobt sei Er, steigt hinauf von oben und steigt hernieder von unten zur Erde und der Turmwind erfüllt Sein Wort. „Nicht weilt bei Dir das Böse“, d. i. denn Du weilst nicht beim Bösen und das Böse weilt nicht bei Dir.

R. Levi im Namen des R. Berachja [R. Berachja im Namen des R. Levi] hat gesagt: Der über den Zorn gesetzte Engel ist weit entfernt, wie es heißt: „Sie kommen vom fernen Lande, vom Ende des Himmels, der Ewige und die Geräte Seines Grimmes“ (Jeschajahu 13,5). Gleich einem König von Fleisch und Blut, der zwei harte Legionen hatte u.s.w. (vergl. Tehillim 90, Gebet von Mosche). Du findest: Drei Legionen gehen vor dem Heiligen, gelobt sei Er, einher, nämlich: „Gerechtigkeit geht vor ihm einher“ (Tehillim 85,14), „vor Ihm her zehrt Feuer“ (dort 50,3), „vor Ihm geht Pest einher“ (Chabakuk 3,5). Und welche ist die mittelste (innerste)? Das ist die Gerechtigkeit, wie es heißt: „Und hier wird es sein Gerechtigkeit vor dem Ewigen, Deinem G-tt“ (Dwarim 24,13).

R. Judan hat gesagt: Um dir kund zu tun, wie groß die Kraft der Gerechtigkeit ist, und um dir kund zu tun, bis wie weit die Gabe des Lohnes für die sich erstreckt, die Gerechtigkeit üben, denn so heißt es:„Bei dir weilt nicht das Böse.“

Midrasch Tehillim 8,7
Vers 5. Was ist der Mensch, dass Du sein gedenkest? R. Berachja hat gesagt: Als der Heilige, gelobt sei Er, Seine Welt erschuf, wollte Er den Engeln das Lob des Werkes der Gerechten zeigen, sie aber sprachen zu ihm: “Was ist der Mensch, dass Du sein gedenkest?“           Eine andere Auslegung: Was ist der Mensch, dass Du sein gedenkest? Das geht auf Abraham, wie es heißt: „und G-tt gedachte an Abraham“ (Bereschit 19,29). Und des Menschen Sohn, dass Du ihn [durch Bedacht] erlöst (תפקדנו)? Das geht auf Jizchak, der in Folge des Bedenkens (מפקידה) geboren wurde, wie es heißt: „Und der Ewige bedachte (פקד) Sara“ (dort 21,1).
Vers 6. Und Du läßt ihn um ein Weniges G-tt nachstehen. Das geht auf Jakow, denn er bestimmte über das Vieh, dass gestreifte, punktierte und scheckige geboren wurden, wie es heißt: „Als das Vieh brünstig wurde“ (Bereschit 30,39). Daraus geht hervor, dass er nur ermangelte, in sie Seelen zu geben. Und mit ehre und Glanz krönest Du ihn. Das geht auf Mosche, wie es heißt: „und Mosche wusste nicht, dass die Haut seines Angesichts strahlte“ (Schemot 24,29.)
Vers 7.
Du lässt ihn herrschen über das Werk Deiner Hände. Das geht auf Jehoschua, der die Lichter harren (schweigen) ließ, wie es heißt: „Sonne, harre (schweige) in Gibeon und Mond im Thale Ajalon“ (Jehoschua 10,12), ferner: „Und es harrte die Sonne und der Mond stand“ (dort V. 13). Alles hast du unter seine Füße gestellt. Das geht auf David, dessen Feinde insgesamt vor ihm fielen, wie es heißt: „Und ich zerreibe sie wie Staub der Erde“ (2. Schmu’el 22,43).
Vers 8.
Schafe und Rinder allzumal. Das geht auf Salomo, wie es heißt: „Und er redete über das Vieh und über die Vögel und das Gewürm“ (1. Mlachim 5,13). Und auch das Vieh des Feldes. Das geht auf Schimschon.

R. Chanina bar Papa hat gesagt: Er zeigte ihnen den Schimschon, als er dreihundert Füchse gefangen hatte. R. Simeon sagte: Er zeigte ihnen den Daniel, als er in die Löwengrube hinab stieg und auf ihren Hälsen ritt und ihm kein Schäden widerfuhr.

Vers 9. Den Vogel des Himmels. Das geht auf Elia, welcher in der Welt wie ein Vogel floh, wie es heißt: „Und die Raben brachten ihm Brot und Fleisch“ (1. Mlachim 17,6). Und die Fische des Meeres. Das geht auf Jona, wie es heißt: „Und Jona war im Bauche des Fisches“ (Jona 2,1). Das durchzieht die Pfade der Meere. Das geht auf die Israeliten, wie es heißt: „Und die Kinder Israel gingen auf Trocknem mitten im Meere“ (Schemot 15,19).
Vers 10.
Ewiger, unser Herr, wie herrlich wohnt (אדיר) Dein Name auf der ganzen Erde. Die Engel sprachen: Es ist Deine Ehre, bei Deinem Volke und bei Deinen Kindern zu wohnen (לדוד).

Midrasch Tehillim 11,5
Vers 6. Er regnet auf die Frevler Schlingen, Feuer und Schwefel.פחיםbedeutet Feuerkohlen, sowie es heißt: „Kohlen (פחם) zur Glut und Holz zum Feuer“ (MIschle 26,21). Der Heilige, gelobt sei Er, sprach: Wer sich selbst erhebt, der wird schließlich durch Feuer gerichtet. So die Leute des Zeitalters der Flut, wie es heißt: „Zur Zeit, wo sie erhitzt werden, schwinden sie, bei der Glut versiegen sie weg von ihrer Stätte“ (Hiob 6,17); so die Leute des Turmbaus, wie es heißt: „Ihren Überfluss frisst das Feuer“ (Dort 22,20); so die Leute von Sodom, wie es heißt: „Und er liess auf Sodom und Gomorrha Schwefel und Feuer regnen“ (Bereschit 19,24); so Pharao, wie es heißt: „Und es war Hagel und Feuer“ (Schemot 9,24); so Sancherib, wie es heißt: „Und unter seiner Herrlichkeit brennt Feuerbrand“ (Jeschajahu 10,16), denn er verbrannte ihn von innen und ließ seine Kleider von außen zurück, weil er von den Söhnen Schems war, wie es heißt: „Die Söhne Schems, Elam und Aschur und Arpachschad und Lud und Aram“ (Bereschit 10,22); so Sisera, wie es heißt: „Vom Himmel herab kämpften sie, die Sterne aus ihren Bahnenstritten mit Sisera“ (Richter 5,20); so Nebuchadnezar, wie es heißt: Es tötete sie die Flamme des Feuers“ (Daniel 3,22): so Edom, wie es heißt: „Es wurde übergeben dem Brande des Feuers“ (dort 7,11); so Gog und Magog, wie es heißt: „Und Ich sende Feuer in Magog“ (Jecheskel 39,6); so der Überrest der Völker, wie es heißt: „Denn mit Feuer hält der Ewige Gericht“ (Jeschajahu 66,16); so Chiram, wie es heißt: „Und ich lasse Feuer herausgehen aus deiner Mitte“ (Jecheskel 28,18).

Eine andere Auslegung: פחים bedeutet soviel wie מצורים, Schlingen, wie es heißt: „Wie ein Vogel in die Schlinge eilt“ (Mischle 7,23). „Feuer und Schwefel.“ Sieben Wohnungen der Hölle sind in dem Verse verzeichnet: פחים, Schlingen, das sind zwei, אש וגפרית, Schwefel und Feuer, das sind zwei, ורוח, Wind, das ist eine, זלעפות Gluten, das sind zwei; siehe das sind hier die sieben Wohnungen der Hölle. Und Wind der Gluten.

R. Judan hat gesagt: In der Stunde, wo der Mensch Schwefel riecht, erbebt sich seine Seele in ihm, weil er weiß, dass er einst dadurch wird gerichtet werden, wie es heißt: „Durch den Geruch des Ostwindes (ברוח קרים) werde Ich sie zerstreuen“ (Jirmejahu 18,17).[1] Ist der Anteil ihres Bechers. Vier Strafkelche schenkt der Heilige, gelobt sei Er, den Völkern der Welt ein, wie es heißt: „Denn der Becher ist in der Hand des Ewigen“ (Tehillim 75,9). „Ein goldener Becher ist Babel“ (Jirmejahu 51,7), wie es heißt: „Nimm diesen Becher Zornwein aus Meiner Hand“ (dort 25,15). „Und Wind der Gluten ist der Anteil ihres Bechers“ (Tehillim 11,6). Und vier Kelche des Heils schenkt der Heilige, gelobt sei Er, den Israeliten ein. „Der Ewige ist der Anteil meines Teils und mein Becher“ (dort 16,5). „Mein Becher ist reichlich“ (dort 23,5). „Den Becher der Erlösungen (ישועות) erheb’ ich“ (dort 116,13). , Erlösung, heißt es nicht, sondern: ישועות, Erlösungen, es ist die Mehrzahl.

Midrasch Tehillim 24,8
Vers 3. Eine andere Auslegung: Wer steigt hinauf auf den Berg des Ewigen? Der Vers redet von Abraham, wie es heißt: „Gehe hin in das Land Morija“ (Bereschit 22,2). Und wer steht auf Seiner heiligen Stätte? D. i. Abraham, wie es heißt: „Und Abraham machte sich am Morgen früh auf nach dem Orte, woselbst er gestanden vor dem Ewigen“ (Bereschit 19,27). Vers 4. Wer rein an Händen ist (wie es von Abraham heißt): „Wenn vom Faden bis zum Schuhriem“ (dort 14,23), denn er hielt sich fern vom Raube. Und reinen Herzens ist, wie es heißt: „Und Du fandst sein Herz treu vor Dir“ (Nechemija 9,8), und es heißt: „Und er war treu dem Ewigen“ (Bereschit 15,6). Wer nicht erhebt zum Eitlen seine Seele, vor Nimrod. Und nicht schwört zum Truge, denn es heißt:“ Ich erhebe meine Hand zum Ewigen“ (Bereschit 14,22). Vers 5. Darum erhielt er Segen vom Ewigen (wie es heißt): „Und der Ewige segnete den Abraham mit allem“ (dort 24,1). Und Gerechtigkeit vom G-tte seines Heils, wie es heißt: „Und er vertraute auf den Ewigen und das rechnete er ihm zur Gerechtigkeit“ (das. 15,6).

Midrasch Tehillim 149,1
Vers 1. Halleluja. Singet dem Ewigen ein neues Lied, Sein Lob in der Versammlung der Frommen.
Jeschajahu hat gesagt: „Gedenket nicht des Früheren und auf das Vergangene richtet nicht euren Sinn. Siehe, Ich bereite Neues, jetzt sprießt es hervor.... Es wird Mich ehren des Feldes Tier, Schakal und Strauße.... Das Volk, das Ich Mir gebildet, Meinen Ruhm sollen sie erzählen“ (Jeschajahu 43,18.19.20.21). Der Heilige, gelobt sei Er, sprach: Sowie Ich alle neuen Dinge geschaffen habe, so möget auch ihr Mir ein neues Lied anstimmen, wie es heißt: Singet dem Ewigen ein neues Lied. Und wer sind die Frommen? Das sind die Israeliten. Wie heißt es im vorigen Abschnitte? „Und Er erhöht das Horn Seinem Volke, Ruhm allen Seinen Frommen“ (Tehillim 148,14). So oft die Israeliten den Heiligen, gelobt sei Er, sahen, wurden sie fromm; sie sahen Ihn am Meere und wurden fromm und stimmten Ihm ein Lied an, wie es heißt: „Damals sang Mosche“ (Schemot 15,1); sie sahen Ihn am Sinai und wurden redlich[2], wie es heißt: „Er bewahret den Redlichen Heil“ (Mischle 2,7). Und was sprach Er daselbst? „Er küsse mich mit Küssen Seines Mundes“ (Schir HaSchirim 1,2); sie sahen Ihn im Stiftszelte und wurden gerecht, wie es heißt: „Und Mosche und Aharon gingen hinein in das Stiftszelt und kamen heraus und segneten das Volk und es erschien die Herrlichkeit des Ewigen dem ganzen Volke; und es fuhr eine Feuerflamme aus von dem Ewigen und verzehrte auf dem Altar das Ganzopfer und die Fettstücke; und das ganze Volk sah es und sie jubelten und fielen auf ihr Angesicht“ (Wajikra 9,23.24), und es heißt: „Jubelt, Gerechte, in dem Ewigen, den Redlichen geziemt Lobgesang“ (Tehillim 33,1). Und wenn sie ihn in der künftigen Welt sehen werden, werden sie fromm werden, wie es heißt: „Sein Lob in der Versammlung der Frommen.“ Und alles das warum? Weil sie Ihn sehen und sich freuen und Er freut sich mit ihnen.

„Feuer und Hagel, Schnee und Nebel“ (Tehillim 148,8)[3]. Daraus kannst du lernen, dass es im Himmel nichts Böses gibt, nicht Feuer, nicht Hagel, nicht Schnee, nicht Kälte, sondern das dies alles von der Erde ist, wie es heißt: „Lobet den Ewigen von der Erde“, desgleichen: „Nicht weilt bei Dir das Böse“ (dort 5,5). Es gibt nichts Böses bei Ihm, sondern alles ist auf der Erde. Wenn dem so ist, warum heißt es: „Der Ewige ließ regnen auf Sodom Schwefel und Feuer vom Ewigen vom Himmel“ (Bereschit 19, 24)? Der Heilige, gelobt sei Er, sprach: Der Beschluss ist vom Himmel und unten wird es Feuer. „Sturmwind, der sein Wort vollstreckt, Berge und alle Hügel“ (Tehillim 148,8.9). David sprach: Die Berge sollen Ihn preisen, denn Er kennt ihr Gewicht, wie es heißt: „Und Er wog in der Waage Berge“ (Jeschajahu 40,12). Und so heißt es: „Die Berge hüpften wie Widder, die Hügel wie junge Schafe (Tehillim 144,4). Darum heißt es: „Die Berge und alle Hügel, Fruchtbäume und alle Zedern“ (Tehillim 148,9). David sprach: Alle preisen den Heiligen, gelobt sei Er, und der Mensch sollte Seinen Schöpfer nicht preisen wollen? Gewürm und beschwingter Vogel danken Ihm, und ist es nicht eine Ehre für Ihn? Und so heißt es: „Es wird Mich ehren des Feldes Tier“ (Jeschajahu 43,20). Darum heißt es: „Gewild und alles Vieh“ (Tehillim 148,10), „Könige der Erde und alle Völker, Fürsten und alle Richter der Erde“ (dort V. 11), so hätte es zuerst heißen sollen und hernach erst hätte folgen sollen: “Die Meerungeheuer und alle Tiefen“ (dort V. 7). Warum erwähnt er zuerst das Gewürm und dann erst die Könige der Erde? Der Heilige, gelobt sei Er, sprach: Die Alten sollen zuerst eintreten. Darum heißt es: „Die Meerungeheuer und alle Tiefen“ u.s.w. und darauf erst „die Könige der Erde und alle Völker“ bis zu den Jünglingen und Jungfrauen, Greisen mit den Knaben. Was heißt: „Knaben (נערים)?“ בחור (dort V. 11), Jüngling und נער, Knabe, ist dasselbe. Allein der Heilige, gelobt sei Er, sprach: Greise, welche jung sind, wie es heißt: „Der erneuet, gleich dem Adler, deine Jugend“ (Tehillim 103,5). „Die auf den Ewigen hoffen, legen neue Kraft an“ (Jeschajahu 40,31). Daher heißt es: „Greise mit Knaben.“ Es ist doch bereits schon gesagt: „Lobet den Ewigen mit Knaben.“ Es ist doch bereits schon gesagt: „Lobet den Ewigen von der Erde?“

Ein König von Fleisch und Blut hat gewöhnlich einen Herzog, einen Statthalter, die ihm die Last der Regierung tragen helfen, und wenn die Fürsten tragen, so werden sie auch durch die Ehre, die man erweist, mit ihm geehrt, aber der Heilige, gelobt sei Er, ist nicht so, Er hat keinen Herzog, keinen Eparch und keinen Statthalter, wie es heißt: „Denn, wo ist ein Gott im Himmel und Erden, der tun könnte wie Deine Werke und wie Deine Machttaten“ (Dwarim 3,24)? Kein anderer verrichtet Sein Werk, nur Er allein, und so heißt es: „Ich der Ewige tue alles; Ich spannte aus die Himmel allein, dehnte aus die Erde, wer mit Mir“ (Jeschajahu 44,24)? Kein anderer trägt mit Ihm die Last, nur Er allein, wie es heißt: „Ich tue es, Ich werde tragen und Ich trage und rette“ (dort 46,4). Darum wird auch Er allein gepriesen, wie es heißt: „Sie sollen loben des Ewigen Namen…“ (Tehillim 148,5).

Gewöhnlich wohnt ein König von Fleisch und Blut in einer Stadt, und die Bewohner einer andern Stadt fürchten ihn nicht so wie die Bewohner seiner Stadt ihn fürchten, in deren Mitte er wohnt. Warum? Weil er von ihr zu entfernt ist. Der Heilige, gelobt sei Er, aber ist nicht so, Er wohnt in den Himmeln und die Erde fürchtet sich vor Ihm, wie es heißt: „Seine Majestät ist auf der Erde und im Himmel“ (Tehillim 148,13). Wann? Wenn Er das Horn Israels erhöht, wie es heißt: „Und er erhöht das Horn seinem Volke…“ (dort V. 14).

 

[1]Vergl. j. Pesach X, 37C.
[2]Vergl. Midrasch zu Tehillim 69,1
[3]S. Bereschit Rabba Par. 51.

 
 
 
 
 
Back to top